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Von Printen bis Pralinen, vom Trappistenbier bis zum Genever reicht das Gebiet der Grünmetropole, das sich von Beringen im Westen (B) über Heerlen (NL) bis nach Düren im Osten (D) erstreckt. Die Region ist eines der ältesten Steinkohlereviere Europas und wurde über Jahrhunderte geprägt durch den Bergbau. Der Pferdelandpark ist Teil der Grünmetropole.

Auch nach Ende der Steinkohle-Ära bleibt die Region über die Grenzen hinweg verbunden: Die Herausforderung des Strukturwandels eint sie. Aus der gemeinsamen Vergangenheit entsteht hier eine gemeinsame Zukunft für Belgier, Niederländer und Deutsche. Für die Zukunftsfähigkeit der trinationalen Region in Europa ist es wichtig, ihre Ressourcen zu bündeln, Infrastruktur gemeinsam zu nutzen und in vielfältigen Bereichen (Tourismus, Kultur und Wirtschaft) den Blick über die Grenze zu wagen, sich auszutauschen und zusammenzuarbeiten.

Strukturwandel sichtbar machen
Die „Grünmetropole“, deren Namen die Mischung aus Stadtkultur und Natur beschreibt, die dieses Gebiet ausmacht, ist innerhalb Nordrhein-Westfalens das größte Projekt zur Förderung der regionalen, grenzübergreifenden Zusammenarbeit in Europa. Es wird über das europäische Förderprogramm Interreg III finanziert. Als Baustein der EuRegionale 2008 widmet sich die Grünmetropole dem Thema „Strukturwandel in der industriellen Folgelandschaft“ und ermöglicht eine neue Sicht auf eine traditionsreiche und vielfältige Landschaft.
Grenzsprung mit dem Pferdelandpark
Dieses Konzept ergänzt der Pferdelandpark hervorragend. Als Gemeinschaftsprojekt der Städte Aachen und Herzogenrath auf deutscher und der Stadt Kerkrade auf niederländischer Seite steht er für gelebte Zusammenarbeit, die Grenzen überschreitet. Der Pferdelandpark lässt über die Grenze hinweg einen Landschaftspark für die benachbarte Bevölkerung in den Niederlanden und Deutschland entstehen. Durch seine Lage inmitten der Grünmetropole bildet er ein wichtiges Verbindungsgelenk zwischen der deutschen und der niederländischen Teilregion, was auch durch den geplanten Brückenschlag über den Amstelbach symbolisiert wird.

Zwei Freizeitrouten, die verbinden
Um die Zusammengehörigkeit der Grünmetropole deutlich zu machen, entwickelt das Projektteam zwei Freizeitrouten, die auch den Pferdelandpark mit einbeziehen. Ab Mai 2008 verbinden die Grünroute für Fahrradfahrer und die Metropolroute für Autofahrer auf jeweils 250 km an die 80 Sehenswürdigkeiten, Naturräume und Naherholungsgebiete sowie Projekte zum Thema „Industrielle Folgelandschaft“ und vermitteln so das vielfältige Potenzial der Grünmetropole. Mehrsprachige Informationsangebote vor Ort und touristische Produkte, wie eine Übersichtskarte und ein Routenbuch, erleichtern das Reisen innerhalb der Region und regen an zur Entdeckung einer neuen Landschaft!
Aktuelle Informationen aus der Grünmetropole.
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