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Der Landschaftspark : Die Stationen

 

 

Die Verborgene Mitte

Wer in aller Stille ein Stück Natur beobachten will, ist in der „Verborgenen Mitte“ genau richtig. Der Besucher kommt vom Paulinenwäldchen den „Weißen Weg“ auf einer Allee auf das Haus Berensberg zu. Bergab geht es über einen Pfad an einen ganz besonderen Ort in der Mitte zwischen Haus Ferber und dem Berensberger Hof.

Eingebettet in einen Wald und an Wasserläufen gelegen, erhielt der fast verwunschen erscheinende Bereich in den Planungen zum Pferdelandpark den Namen „Verborgene Mitte“.

Dem Ort wohnt ein eigener Zauber inne. Dieser wurde bereits vor 150 Jahren bei der Gestaltung der Landschaft zwischen den beiden Hofgütern Haus Ferber und Berensberg erkannt. Von beiden Höfen aus führten kunstvoll gestaltete Alleen zur „Verborgenen Mitte". Während die von Haus Ferber ausgehenden Alleen noch deutlich erkennbar sind, ist die auf den Berensberger Hof zuführende Allee bis auf einzelne Bäume verschwunden. Aus Erzählungen ist bekannt, dass sie von den Bewohnern der Hofgüter genutzt wurden, um sich an heißen Tagen in der Aue zu erfrischen.

Während auf älteren Luftbildern noch ein recht großer Lichtungsbereich erkennbar ist, der als Feuchtgrünland genutzt wurde, wächst der Bereich durch die ausbleibende Nutzung in den letzten Jahrzehnten langsam zu. Ohne weitere Pflegemaßnamen würden die ökologisch wertvollen, artenreichen Pflanzengesellschaften durch Brennnessel, Brombeeren und wild wachsende Büsche und Bäume verdrängt. Der Bau und die Unterhaltung der Station „Verborgene Mitte“ werden diese Pflegemaßnahmen und damit den Erhalt des wertvollen Lebensraumes auf Dauer sichern.

Plattform auf Pfählen

Der Entwurf der Station von Janson + Wolfrum, München sieht vor, am Rande der Lichtung zirka einen halben bis einen Meter über der Geländeoberkante eine Holzplattform auf Pfähle zu stellen. Sie vermittelt dem Benutzer den Eindruck, gleichsam über dem sumpfigen Grund zu schweben beziehungsweise auf einem Floß zu treiben. Der Raum über der Plattform wird besetzt durch eine große Anzahl von dünnen vertikalen Stäben, leicht biegsame Stahlprofile oder transparente Rohangelrouten aus Fiberglas, von zwei bis drei Metern Höhe in hoher Dichte mit zirka 40 bis 50 Zentimetern Abstand. Dadurch entsteht der Eindruck, mitten im Schilf zu stehen. Zwischen den Stäben bleibt der Besucher nach außen fast verborgen. Die Natur kann von hier aus in Ruhe beobachtet werden.

Projektstand: Entwurf, Baubeschluss
Planer: Janson + Wolfrum (München)
Umsetzung:
Ausführung:
Stadtgebiet: Aachen, Soers

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