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Einen attraktiven Ort zum Innehalten bietet dem Besucher des Pferdelandparks die Amstelbachterrasse. Der „Weiße Weg“ führt in der Horbacher Börde durch eine weitläufige, sanft geschwungene Landschaft. Erst in Höhe des Amstelbachs führt der Weg in das Tal hinab, um auf der anderen wieder steil aufzusteigen. Zur Linken ragt eine Hangnase in das Tal hinein.

Das Amstelbachtal prägt die Landschaft auf dieser Höhe des „Weißen Weges“. Einschnitte und steile Hänge wechseln sich mit flachen Auen ab, lockerer Bachsaum mit dichtem Gehölz. Von der Hangnase aus können Besucher die Bachaue erschließen und über die dahinter sich ausdehnende Horbacher Börde und Mühlenbacher Äcker hinweg blicken, mit den Hofgütern Mühlenbach und Geuchter Hof im Vordergrund.
Ein Bezug zur politischen Geschichte des Gebietes der „Grenzen passé“ ist hier ebenfalls präsent. Ganz in der Nähe verlaufen Abschnitte der so genannten „Höckerlinie“, der historischen Sperranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Die „Höckerlinien“, auch „Drachenzähne“ genannt, entstanden vorrangig in den Jahren 1938/39 und sollten das Heranrücken alliierter Truppen und Fahrzeuge erschweren. Von der Terrasse aus ist sie sichtbar beziehungsweise an der Mühlenbachstraße fußläufig erreichbar. Eine hier eigens aufgestellte Hinweistafel soll interessante Informationen zu dieser baulichen Anlage bieten.
Sitzbank auf einer Terrasse

Auf der Hangnase planen die 3+ Freiraumplaner, Aachen, zirka zehn Meter über dem Amstelbach, eine kreisförmige befestigte Terrassenfläche mit einem Durchmesser von maximal zehn Metern. Die schwebende Plattform wird an der Vorderkante der Hangnase aufgestützt und schiebt sich etwa einen Meter in den Taleinschnitt vor. Für Erholungssuchende wird eine der Terrasse angepasste halbkreisförmige Sitzbank angefertigt. Auf einer Hinweistafel findet man Erläuterungen zu einem seltenen Magerweiden-Biotop, welches sich direkt unterhalb und seitlich der Terrasse erstreckt. Die vorhandenen Zäune werden, wenn nötig, versetzt und gegebenenfalls erweitert, um zu verhindern, dass Weidevieh direkt bis zur Amstelbachterrasse gelangen kann beziehungsweise der Besucher das Weideland betritt.
Vom „Weißen Weg“, der hier teilweise durch einen wunderschönen Hohlweg verläuft, gelangen die Besucher über eine Treppe in der Böschungskante zur Amstelbachterrasse. Dieser Weg wird beidseitig von einem zirka ein Meter breiten Blühstreifen und einer Hecke flankiert. Die Böschung des Weges bis hin zur Amstelbach-Überquerung wird einseitig mit einem weißen Blühstreifen bepflanzt.
Der geplante Rad- und Gehweg entlang der Mühlenbachstraße wird aufgrund des hier starken Gefälles asphaltiert. Er wird von einer Baumreihe mit Unterpflanzung, die gleichzeitig als Trennungsstreifen zur bestehenden Straße fungiert, begleitet. Der dammartige Wegeabschnitt nördlich der Obermühle wird mit weißblühenden Stauden ergänzt.
Amstelbachterrasse Projektstand: Ausführungsplanung Planer: 3+ Freiraumplaner (Aachen) Umsetzung: Ausführung: Frühjahr 2008 * Sommer 2008 Stadtgebiet: Herzogenrath, Kohlscheid / Bank / Mühlenbacher Feld
Mühlenbachstraße Projektstand: Ausführungsplanung Planer: 3+ Freiraumplaner (Aachen) Umsetzung: Ausführung: Frühjahr 2008 * Sommer 2008 Stadtgebiet: Herzogenrath, Kohlscheid / Bank / Mühlenbacher Feld
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