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Der „Weiße Weg“ fängt mit seinen Schleifen all die Orte ein, die dem Pferdelandpark seinen unverwechselbaren Charakter geben und inszeniert eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch den Landschaftspark.
Während die Flächen des Pferdelandparks als Äcker und Weideflächen weitgehend der Landwirtschaft vorbehalten bleiben, erlebt der Besucher durch die Landschaft wandernd den gesamten Landschaftsraum als Park. Durch eine kontinuierliche Verbindung vorhandener Streckenelemente wird eine Bewegungsspur gelegt, die wie ein roter Faden alle Teile des Gebietes verbindet: der „Weiße Weg“. Der „Weiße Weg“ fängt mit seinen Schleifen all die Orte ein, die dem Pferdelandpark seinen unverwechselbaren Charakter geben und inszeniert eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch den Landschaftspark.
… Kirschblüten, Birnenblüten, Gänseblümchen, Buschwindröschen, weiße Tulpen, weiße Lilien, Weißdorn, Silberpappeln, Magnolien, …

Weiß ist die Farbe für etwas Besonderes; eine Farbe für Bräute. Weil sie als Farbe für etwas Schönes, etwas Herrliches, sogar Überirdisches steht, wird sie in der katholischen Liturgie für die Festtage reserviert.
… weißlich Verwitterndes (z. B. Zedernholz), weiß Gestrichenes – weiße Zäune, weiße Bänke, weißer Kies, Silbersand, weiße Folien, weißer Stoff, weiße Fahnen, Blaustein, Weißblech, Kalksandstein, weiß Verputztes …
Der „Weiße Weg“ erhielt seinen Namen, weil die Farbe Weiß im Gebiet des Pferdelandparks häufig anzutreffen ist: durch die Verwendung des Aachener Blausteins, der in seinem verwitterten Zustand hell weißlich leuchtet, durch den weißen Anstrich der Holzprofile von Zäunen und Gattern der Pferdekoppeln, die weiß verputzten Hofgüter oder durch den Einsatz von weißlichem Schotter im Wegebau.

Einsammeln der Glanzpunkte
Vergleichbar dem „Faden der Ariadne“ zieht sich der „Weiße Weg“ durch die vielgestaltige Landschaft zwischen Aachen, Herzogenrath und Kerkrade. Er gibt die Richtung an und verbindet die wichtigsten Aufenthaltsorte der Gegend miteinander. Zum einen sammelt der „Weiße Weg“ dabei die Orte und Bauwerke ein, die bisher als Glanzpunkte in der Landschaft schon vorhanden sind: Hofgüter, Mühlen und Baudenkmäler. Zum anderen streift er die schon bestehenden Parks und Grünräume, vom Lousberg und Müschpark in Aachen vorbei an der Halde Wilsberg in Herzogenrath bis zum Gaiapark in Kerkrade.
Teilweise ist der 30 Kilometer lange „Weiße Weg“ schon vorhanden; an anderen Stellen muss er noch ergänzt werden, bis er lückenlos vom Aachener Lousberg bis zum Nullander Berg in Kerkrade nutzbar ist. Hier und da werden neue weiße Elemente hinzukommen, um den Verlauf des Weges zu markieren. Der „Weiße Weg“ ändert sein Aussehen in den einzelnen Wegabschnitten, je nachdem, durch welche Landschaft er gerade führt. Er entsteht nicht nur durch eine bloße Beschilderung der Feldwege, sondern indem eine immer wieder auftauchende Spur durch den gesamten Pferdelandpark gelegt wird. Die mit weißen Materialien und weiß blühenden Pflanzen gestaltete „Weiße Weg“elinie bildet das Rückgrat des Pferdelandparks und hält den Park als Bild zusammen.
Vor allem konzentrieren sich am Weißen Weg die Einzelmaßnahmen der künftigen Parkgestaltung. So werden zehn noch zu bauende Stationen die jeweiligen besonderen landschaftlichen Qualitäten des Pferdelandparks neu inszenieren: Von der Höhenpromenade am Bahndamm Laurensberg über den Obeliskenplatz und die „Verborgene Mitte“ bis zur Amstelbachterrasse bieten diese Orte Gelegenheit und Anlass die umgebende Landschaft zu genießen.
Die Eingänge
Das Gelände des Pferdelandparks grenzt auf fast allen Seiten an das dicht besiedelte Gebiet der Städte Aachen, Herzogenrath und Kerkrade und liegt demnach nicht außerhalb des städtischen Raumes sondern eher innerhalb. In den Schnittbereichen werden attraktive Eingänge gestaltet, die den Eintritt in den Park deutlich markieren. Dort, wo der „Weiße Weg“ am Lousberg beginnt, liegt von der Aachener Innenstadt her kommend, ein Hauptzugang in den Pferdelandpark. Darüber hinaus ist für jeden Stadtteil von Aachen, Herzogenrath und Kerkrade, der am Park liegt, ein eigener Parkeingang vorgesehen, so dass der Pferdelandpark zum Stadtpark für die im Umland wohnende Bevölkerung werden kann.
Den "Weißen Weg" in einer Luftbildansicht, Stand Oktober 2007, können Sie hier (pdf zirka 1 MB) herunterladen.
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